Heute muss ich vielleicht einige Leute enttaeuschen aber es geht diesmal nicht um Alkohol oder Party. Liegt vielleicht auch daran, das zwischen diesem und dem letzten Blog noch kein Wochenende lag wink
Nein, heute gibts unter Anderem auch mal ein Wort zum Wetter.

In deutschland gibt es ja ettliche Sprichwoerter und Bauernregeln ueber das Wetter à la:”Im April macht das Wetter was es will.” Nun haben wir es aber schon lange nichtmehr April sondern Juli. Doch wer glaubt das deutsche Aprilwetter sei unbestaendig, der sollte mal im Sommer in die Bretagne fahren! Es ist unglaublich wie das Wetter hier verrueckspielt. Die ersten Tage als ich hier war, ist mir das garnicht aufgefallen. Doch noch vorm Wochenende hatten wir einen Sturm, dass sich kaum ein Franzose aus dem Haus traute. Auf offener Strasse haette es einen fast weggeweht. Wer sich in Windrichtung fortbewegen wollte brauchte nur die Arme auszubreiten.
Fragt man Ortsansaessige Franzosen ob das Wetter hier immer so ist, bekommt man ein Grinsen als Antwort. Und den Kommentar, dass es das beste Wetter zum Windsurfen sei…
Bis auf Schnee und Hagel war mitlerweile jede Form von Niederschlag vertreten. Strahlende Sonnenschein mit sehr angenehmen Temperaturen im Schatten, Nebel, der so dicht war, dass man sich mit einem Messer durchschaelen konnte und sinnflutartige Regenguesse.
Meistens ist das Wetter irgendwo zwischen den 3 Extremen. Es gibt aber keinen Tag an dem es nicht wechselt. Meistens von einem Extrem ins Andere.

Genug ueber das Wetter gezetert. Ich moechte an dieser Stelle einen Gedanken an meine mitStudenten in Amerika widmen. Sie schlagen sich taeglich durch den amerikanischen Grossstadtjungel, bekaempfen mannshohe Schaben, die sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen koennen. Und alles wird reichlich auf Fotos festgehalten. Eine Schweigeminute dafuer!

Und bevor ich es vergesse moecht ich auch gleich herzlichste Geburstagsglueckwuensche nach Amiland schicken:

>> Joyeux Anniversaire Jan! <<

Feiert ordentlich, esst nicht zu viele fettige Torten! Am ende kommt ihr aus dem Fittnesstudio garnichtmehr raus! In diesem Sinne natuerlich auch schoene Gruesse an die restlichen “Amerikaner”. Und natuerlich das fleissige Bloggen nicht vergessen, damit ich morgend was zum lesen hab.

So, in zwischen sind meine Hosen wieder Trocken, meine Muetze tropft nichtmehr und die Jacke kann ich auch wieder von der Heizung nehmen. Zeit sich ‘nen heissen Kakao zu goennen…

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