Michael: RockMelt

Auf RockMelt.com kann man sich auf die Warteliste setzen lassen, um “den neuen social Browser” Probe zufahren. RockMelt basiert auf Chromium, dem Open Source Browser basierend auf dem Google Chrome Sourcecode. Er tritt das Erbe von Flock an, der noch auf Firefox basierte.

Letztes Wochenende kam die eMail vom RockMelt Team:

“Hello,

You recently requested early access to RockMelt. We just hooked you up!”

Also habe ich mir mal die Versionen für Windows und Mac OSX angesehen. Da Ich weder Chrome noch Chromium vorher ausprobiert hab, kann ich keine detaillierten Aussagen machen. RockMelt bietet natürlich ebenfalls die Funktionen, die aus Chrome/Chromium schon bekannt sind. Auf jeden Fall scheint das ganze Social-Konzept zu funktionieren.

Am Fensterrand auf der linken Seite gibt es eine Liste mit den Facebook Kontakten aus dem Chat, sortiert nach Online-Status. Auf Knopfdruck kann man auf eine Favoriten-Liste wechseln, in der man “besondere” Kontakte markieren kann.

Gegenüber auf der rechten Seite wird eine Button-Leiste angezeigt, in der alle installierten Extensions aufgeführt sind. Twitter und Facebook sind vorinstalliert. Auf diese Weise hat man Seine Twitter Timeline und die Facebook Wall immer im Blick. Kleine Badges zeigen an, wie viele neue Elemente vorhanden sind.

Die Aufteilung am linken und rechten Rand ist sehr sinnvoll. Gerade auf den weit verbreiteten 16:10 Monitoren, ist der Platz auf dem Bildschirm, der so genannte Screen Estate, sehr wertvoll.

Die Aktuelle Webseite kann ganz einfach und direkt per Twitter oder Facebook verbreitet werden. Lange Adressen werden dabei vom browsereigenen URL-Kürzer me.lt eingedampft.

Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass Bookmarks Installations- und Plattformübergreifend synchronisiert werden. Beim ersten Start des Browsers unter Mac OSX, standen sofort alle Lesezeichen zur Verfügung, die ich bereits unter Windows auf einem anderen PC eingerichtet hatte.

Bisher habe ich mich seit der Version 1.0.8, ausschließlich mit Firefox im Internet bewegt. Immermal wieder, habe ich aktuelle Versionen vom Opera ausprobiert. Geschäftlich bin ich leider an den Internet Explorer gebunden und mit dem ersten Mac Book habe ich Safari kennen gelernt. Zum Feuerfuchs habe ich mittlerweile eine Hass-Liebe aufgebaut. Meine Begeisterung für den Fuchs rührt vor allem aus dessen einfacher Erweiterbarkeit und großem Angebot an Plugins. Gerade Chrome hat mich deshalb nicht ganz überzeugen können, weil mir einfach lieb gewonnene Funktionen aus der Firefox-Plugin-Riege gefehlt haben. Viele fleißige Entwickler haben an dieser Stelle jetzt fleißig nachgeholfen.

Ab heute habe ich RockMelt zu meinem Systemweiten Standardbrowser befördert. Wer RockMelt ebenfalls ausprobieren möchte, kann sich, wie eingangs bereits erwähnt, auf der offiziellen Seite auf die Warteliste setzen lassen, oder schreibt mir auf Facebook kurz eine Nachricht. Denn jeder RockMelt Testfahrer kann bis zu 3 weitere Personen einladen. Der eingeladene braucht dazu lediglich einen Facebook Account.

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