Julian Assange (Norway, March 2010)Die Diskussion um Mr. Wikileaks Julian Assange spaltet die Medienlandschaft. Wenn große Staaten ihr Volk unterdrücken, ist die obligatorische Erwähnung von Zensur und Pressefreiheit nicht weit entfernt. Bei der Diskussion um Wikileaks scheint das nicht so ganz einfach.

Nachdem sich Herr Assange der Polizei gestellt hat, wird in den USA nach der passende Anklage gesucht. Dort macht man sich Hoffnung, dass Mr. Wikileaks nach der Auslieferung nach Schweden, an die USA weiter übergeben wird. Leider scheint es noch kein passendes Gesetz für eine wasserdichte Anklage zu geben. Im Netz formiert sich bereits eine Widerstandsbewegung, gegen die Festsetzung und für die Freilassung von Julian Assange. Er hat auch den spanischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva auf seiner Seite.

Neues von Wikileaks 2

Die Alternativplattform OpenLeaks nimmt langsam gestallt an. Es verbreiten sich zunehmend mehr Informationen zu diesem Projekt. Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg möchte einen etwas anderen Weg, im Gegensatz zu Wikileaks, beschreiten. Die Informationen, welche OpenLeaks zugespielt werden, werden zuerst unter einem exklusiven Kreis an Personen verbreitet. Diese sollen dadurch Gelegenheit erhalten, Zeit und Geld investieren zu können, um die Informationen auf klassisch investigativen Weg zu verarbeiten. Anschließend werden die Informationen der breiten Maße zugänglich gemacht. Nimmt sich niemand der Informationen an, veröffentlich OpenLeaks selbst die Dokumente, ähnlich wie bei Wikileaks. Das Zurückhalten der Dokumente, steht im deutlichen Gegensatz zu Wikileaks.

Hinter Gittern macht Julian Assange einen, den umständen entsprechenden, guten Eindruck. Er darf sogar einen EIGENEN Computer benutzen.

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