WebM LogoMit ffmpeg lassen sich im handumdrehen Videos transcodieren, dessen verwendete Codecs lizenzfrei genutzt werden dürfen. Dazu bedient man sich aktuell am besten dem WebM Format. Dieses Videoformat ist dem matroska (.mkv) Kontainerformat sehr ähnlich und verwendet VP8 für den Video- und Vorbis für den Audio-Datenstrom.
Von der Qualität her soll VP8 zwischen h.264 und Ogg Theora liegen. Da die Encoder-Software aber noch lange nicht den Reifegrad aktueller h.264-Encoder haben, darf man hier noch einige Sprünge sowohl bei der Qualität als auch der Geschwindigkeit erwarten. Ich denke zwischen h.264 und WebM wird es mittelfristig kaum noch signifikante Unterschiede geben.

Im aktuellen ffmpeg Quellcode gibt es allerdings einen Bug mit dem internen Vorbis Encoder. Es hat mich eine kleine google Weile gebraucht, bis ich einen Workaround dafür gefunden hatte. Der Trick ist, nicht den internen Vorbis-codierer zu benutzen, sonden die externe Libvorbis Bibliothek. Dazu kann man entweder beim einzelnen Encoding-Vorgang libvorbis enforcen oder die interne Library gar nicht erst in das Binary einkompilieren. Dann klappts auch mit WebM. 😉

Big Buck Bunny, alternative Versionen zum Download:

Video: libvpx [v0.9.1], 640×360, 1Mb/s, 2-pass-encoding
Audio: libvorbis, 48kHz, stereo, 64 kb/s
File: 75 MB (78560998 Byte), 14315 Bilder, 9:56 Minuten
License: CC-BY

Falls dein Browser WebM nicht unterstützt und dir kein Video oben anzeigt, habe ich mit VLC noch ein Paar Standbilder zum stillen Genießen angefertigt.

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