Jim Rakete Geno LechnerAm Sonntag den 02.01.11 wurde auf Arte der Film “Mein Leben” über Jim Rakete gezeigt. Wie der Film, so möchte ich auch meinen Blogbeitrag mit dem Hinweis einleiten: “Ja, er heißt wirklich Rakete”. (Das ist sein Nachname, wie er auch in seinem Personalausweis steht)

Ich finde Jim Rakete ist ein begnadeter Fotograf und Autor vieler faszinierender Bildbände. In meinen Augen lebt dieser Mensch die Fotografie. Der Film gewährt einen sehr interessanten Einblick in sein Leben, seinen Werdegang und seine Sichtweise auf die Kunst des Lichtzeichners.

Ich mag seine Aufnahmen sehr für das Schärfe/Unschärfe Spiel und seinen Blick für Situation und Perspektive. In den Aufnahmen kann man sehr gut erkennen, dass Jim leidenschaftlicher Analog-Fotograf ist. Er arbeitet selten auch digital, man kann aber sehr gut erkennen, dass er am liebsten seine Fotoplatten hin und her wuchtet.

Ich habe die Sendung auf Arte HD aufgezeichnet und meiner Meinung nach unterstützt das HD-Bildmaterial den Bereich Standbild/Foto enorm. Die Aufnahmen wirken, dank der zusätzlichen Bildinformationen, detailreicher und Schärfer. Es macht einfach mehr Spaß die Aufnahmen anzusehen. Mich interessiert im Bereich Fotografie auch immer der technische Aspekt.

Michels by Jim Rakete 1985Auf der ARD Homepage steht “Dokumentation Deutschland 2007”. Der dazugehörige IMDB Eintrag ist verwaist, enthält aber 2003 als Produktionsjahr und zeichnet den 10. Februar 2008 als Datum für die Erstausstrahlung aus.

Jim Rakete auf Arte

An dieser Stelle hätte ich euch gerne einen sehr schönen Ausschnitt von 20 Sekunden aus dem Film gezeigt, der sehr gut veranschaulicht, wie dieser Mann denkt. Wer dennoch Interesse hat, der darf sich gerne zu einem DVD-Abend einladen.

Sehr geehrter Herr Henke,

leider kann ich Ihnen keine Genehmigung für die Nutzung in ihrem Webblog erteilen.
Der Film wurde ausschließlich für den Fernsehsender ARTE produziert. Eine Verwendung (auch von Ausschnitten) darüber hinaus ist nicht gestattet.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Beate Selchow
Produktion

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www.ave.de

Allesblog#Datum#Foto#Fotograf#Jim Rakete#TV

Das iPhone kann ab dem Modell 3GS mit der offiziellen vorinstallierten Kamera-App sowohl Fotos als auch bewegte Bilder festhalten. Die Funktion kann man mit dem kleinen Kippschalter rechts unten  im Aufnahmebildschirm wechseln. Die integrierte Kamera lässt sich aber gefühlt schon mal sehr viel Zeit und kann sogar auf dem A4-beschleunigten iPhone 4 nervend lange benötigen, gerade beim Wechsel von Foto- auf Videofunktion und meist, wenn man schnell eine Spontansituation festhalten möchte. Der folgende Trick kann die Wartezeit und das Maß an Frustration durch entgangene Gelegenheiten deutlich verkürzen.

Man installiert einfach eine zweite, dritte, vierte oder fünfte App. Auf diese Weise kann man schon vom Home-Screen aus gezielt die gewünschte Funktion ansteuern, wenn man genau weiß, das man jetzt ein Foto oder ein Video machen möchte. Ich habe mich dieser Möglichkeit gerade zum Jahreswechsel häufiger bedient und einige Ergebnisse in meinem Fotoblog festgehalten.

Die vorinstallierte Kamera-App habe ich jetzt permanent auf Video geschaltet. Das bedeutet, dass sie schon nach dem Start bereit ist um Video-Aufnahmen aufzuzeichnen. Als Ersatz für die Fotofunktion habe ich mehrere Apps ausprobiert, die gerade zum Weihnachtsgeschäft um einige Cent günstiger im App Store angeboten wurden. Mein Favorit nach einem Monat ist Camera+ (1,59€ App Store), dass  eine erfreulich schnelle Zeit bis zur Aufnahmebereitschaft hat. Damit ist die Zeit gemeint, die vergeht, vom Drücken des Icons auf dem Homescreen, bis der Kameraauslöser betätigt werden kann, um tatsächlich ein Bild aufzunehmen, unabhängig davon, wann dem Benutzer Ladebildschirme oder Menüs angezeigt werden. Als D-SLR-Fotograf bin ich verwöhnt, mir um diesen Zeitraum eigentlich keine Sorgen machen zu müssen.

Die Zweite App, die ich zuerst ausprobiert hatte und euch ebenfalls gerne vorstellen möchte, nennt sich Camera Plus Pro (ebenfalls 1,59€ im App Store). Hier ist die Bereitschaftszeit geringfügig länger. Wer die APP bereits besitzt, braucht aus diesem Grund nicht auf Camera+ wechseln. Das Programm bietet genau wie Camera+ viele Bearbeitungsmöglichkeiten nach der Aufnahme. Zu viele als das ich hier alle von beiden Apps auflisten möchte. Im direkten Vergleich fehlt Camera Plus Pro allerdings eine Funktion, die sich Camera+ bei den D-SLRs abgeschaut hat. Damit meine ich die Möglichkeit, die Belichtung/Blende durch eine Multi-Touch-Geste unabhängig vom anvisierten Fokuspunkt zu bestimmen. Die Funktion ist erstaunlich gut umgesetzt. Kleiner Tipp dazu: Nach dem Antippen mit beiden Fingern, können die beiden Bedienelemente auch mit einem Finger weiter bedient werden. Das hilft der Stabilität der Aufnahmesituation ungemein. Kleiner Whermutstropfen: wo aber auch Camera+ versagt ist, wenn der Belichtungspunkt außerhalb des Bildbereiches beim anvisierten Motiv liegt.

Durch die Verwendung einer der beiden extra Foto-Apps erhält man “als Bonus” eine Funktion, die man als D-SLR-Fotograf ebenfalls nicht vermisst. Die Kamera ist nach dem betätigen des Auslösers unmittelbar wieder Aufnahmebereit, während im Hintergrund noch das Bild gespeichert wird. Dadurch kann man schnelle Bildfolgen fotografieren, ohne nach jeder Aufnahme darauf warten zu müssen, dass die Kamera das Bild fertig gespeichert hat und wieder aufnahmebereit ist. Das funktioniert in begrenztem Rahmen allerdings auch nur so lange, wie der interne Arbeitsspeicher vom iPhone nicht komplett voll ist. Außerdem kann man nach der teils umfangreichen aber zum Glück einfachen Bearbeitung, die Fotos direkt auf Flickr, Facebook oder Twitter teilen. Die Apple-App bietet lediglich den einfachen Versand per eMail.

Um das Prinzip auszuprobieren, kann man sich fürs erste natürlich auch einer kostenlosen Fotoapp bedienen. Dazu eignet sich zum Beispiel Camera Plus, dass kostenlos im AppStore erworben werden kann.

Allzeit gut Licht!

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Michael: neue (n)Akte

Demnächst wird es wieder einen neuen Schwung Studioaufnahmen in der Gallerie zu finden geben. Es haben sich mitlerweile wieder 2 Sonntage Studioaufnahmen auf der Festplatte gesammelt, und den ersten davon fange ich langsam an Aufzuarbeiten. Ich hatte wiedermal die Gelegenheit Model Anna vor der Linse zu haben.
Im zweiten Set habe ich dann ein Paar zuckersüße Aufnahmen von Model Jelena. Der Shoot war besonders spaßig 🙂 Ihr dürft also gespannt sein! (Kennt jemand die Sendung “MTV my own …“?)

Ich habe mir angewöhnt, nicht sofort mit der Bildbearbeitung anzufangen, nachdem die Bilder “im Kasten” sind. Ich hatte fesgestellt, dass ein bisschen zeitlicher Abstand zum Aufnahmetermin eine andere Sichtweise auf die Bilder mitbringt. Und das ist zumindest für mein persönliches Bildempfinden sehr hilfreich. Wenn man noch das Studio-Setup im Kopf hat, dann achtet man im Bild auf ganz andere Sache.

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    • Stefan
    • Etwas gequälter Gesichtsausdruck aber sonst sehr schön. Vor allem gefällt mir dass Du dich nur auf minimale Bearbeitung eingelassen hast. Manchmal fragt man sich doch ob Models ohne Hautporen auf die Welt kommen so viel geshoppt wurde da.