Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich die gleiche Überschrift schon einmal verwendet. Aus den damaligen Verhandlungen zur Wunschdomain folgte leider ein negatives Ergebnis. Der Inhaber des Wunschdomain-Namens hat sich genau einmal gemeldet und wollte einen Mondpreis dafür haben.  Er sitzt noch heute auf seiner Domain fest…

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#blog#iLive
    • Julian Reydt
    • Welche Domain wolltest Du dir denn zulegen, damals?

    • aphex3k
    • Da ich foto-michen.de bereits besaß, wollte ich ursprünglich michen.de haben. Da sollte dann zum Beispiel blog.michen.de und foto.michen.de daraus werden können. Es gab noch weitere Idee. Viele davon wurden aber schon benutzt und einige gab es bei einem bekannten “Domain Parking Service” für €500 und aufwärts. (michen = MIChael + HENke, ähnlich wie bei HARIBO ;))

Google weiß eh schon alles über mich. Ich habe damit erlich gesagt auch kein Problem. Soviel möchte ich schon im Vorfeld klar stellen…

Im Bitsundso-Podcast #156 (Back to Schulobst) erwähnt Winnie Teichmann (@thatswinnie) Google Sync, Push und iPhone. Diese Quasi-Dreifaltigkeit hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Aber von Vorne!

Wer selbst gerne seine eigenen Termine in einem Kalender fest hält, der kennt vielleicht das folgende Problem. Entweder organisiert man im Büro Geschäftstermine in einem elektronischen Kalender oder man notiert sich vielleicht privat wichtige Tage in einem kleinen Notizbuch. Wer beides in dieser oder einer ähnlichen Form macht, hat Problem Nummer 1:

  • Die Einträge im Notizbuch und im elektronischen Kalender sind nicht die gleichen.

Diese Problem kann man lösen umgehen in dem man den jeweils anderen Datensatz von Hand einpflegt. Das wird für eine Anzahl n > 3 Elemente zweifelsfrei unkomfortabel. Außerdem ergibt sich jetzt das nächste Problem.

  • Einträge sind nicht mehr synchron. Änderungen müßen in allen Kalendern wiederholt werden.

Wenn ich also in meinem Notizbuch einen Eintrag streiche, weil sich der Termin verschoben hat, oder ich füge mir eine Notiz hinzu, zum Beispiel die Adresse vom Treffpunkt, dann muss ich das x mal wiederholen, wobei x die Anzahl der benutzen Kalender entspricht. Wenn ich jetzt nicht nur einen Termin ändere, dann ergibt x * n ein ziemliches Chaos!

Die Ausgangslage

Privat habe ich mir schon vor meiner beruflichen Laufbahn mehrere Kalender angelegt um wichtige Ereignisse nicht zu verpassen, einen für Geburtstage der Familie und Bekannten, einen für Feier- und Ferientage usw. Auf meinem ersten Laptop zum Beispiel, habe ich mich mit Hilfe von Mozillas Sunbird organisiert. Das hat so lange gut funktioniert, bis ich die ersten Geschäftstermine per eMail bekommen habe.

Ich habe geschäftlich einen elektronischen Kalender (Microsoft Outlook), der beispielsweise meine Termine für Telkos oder Kundenbesuche enthält. Per eMail kann ich so zum Beispiel Einladungen direkt im Kalender eintragen lassen und mir die Teilnehmer ansehen. In sich ein recht stimmiges System und da in dem Unternehmen, in dem ich Arbeite, alle Mitarbeiter auf Basis von Microsoft Exchange arbeiten, funktioniert es auch sehr gut mitarbeiterübergreifend. (Die Lotus Notes Zeit davor habe ich absichtlich verdrängt!)

Natürlich litt ich ab jetzt unter Problem 1 und wollte nicht mit Problem 2 leben. Also begann ich mich mit dem Problem etwas genauer auseinanderzusetzen. Der beste Lösungsansatz den ich entdecken konnte war iCal bzw. CalDAV. Damit sollte es möglich sein, über eine Internetverbindung Termine auf einem Server zu speichern und wieder abzurufen. Ich habe mir auf meinem kleinen bescheidenen Webserver CalDAV eingerichtet und ruck-zuck die ersten .ics abonniert. Nun hatte ich meine Termine im Internet abrufbar und Sunbird auf dem privaten PC und im Büro hat mir die gleichen Datensätze angezeigt. Parallel dazu habe ich am Arbeitsplatz natürlich weiterhin den Kalender in Outlook benötigt.

Vor 2 Jahren ungefähr bin ich über die Möglichkeit gestolpert, Mozilla Thunderbird mit Microsoft Exchange zu verheiraten, und konnte mit Hilfe von Lightning von diesem Zeitpunkt an meine geschäftlichen Mails und geschäftliche sowie private Termine in einem Programm abwickeln.
Leider kann Lightning die Termine nicht auf dem Exchange-Server speichern, was dazu führte, dass meine Gruppenleiterin keinen Einblick mehr darüber hat, wann ich bereits Verpflichtungen habe, und wann nicht. Aber man kann ja immernoch miteinander reden. Schließlich arbeite ich in einem Unternehmen für Kommunikationslösungen.

Im letzten Jahr habe ich dann die eigene Apache2+CalDAV-Lösung in Rente geschickt, weil ich mir selbst 2x mal die eigenen Termine durch Unachtsamkeit gelöscht habe und bin zu Google Calendar migriert. Jetzt konnte ich zuverlässig zusammen mit meiner Freundin gemeinsame und eigene Kalender pflegen. Durch das iCal-Format musste ich meine Thunderbird+Lightning Lösung dafür nicht über den Haufen werfen.

Seit Juli 2008 kann ich über das portable Google Calendar Web Interface meine Termine auch auf dem iPhone bearbeiten. Im November des gleichen Jahres ermöglichte mir das neue MacBook die Ansicht meiner Daten mit iTunes+iCal in der nativen iPhone Calender App, was deutlich komfortabler war, aber den großen Nachteil hatte, dass ich keine Daten bearbeiten konnte. Wenn ich das vom iPhone aus machen wollte, musste ich wieder auf das Web Interface zugreifen.

Bis heute morgen…

Push Sync

Es solle alles anders werden, besser!

Angeregt von Frau Teichmann habe ich heute aufmerksam das Internetz nach den Stichworten “google synch” durchsucht gegooglet und bin direkt fündig geworden. Der Dienst befindet sich noch im Beta Stadium, wie der Großteil der Google Apps, funktioniert für mich aber schon herrvorragend! Da ich bereits meine Kalender alle dem Kraken überlassen habe, musste ich den Unterbau also nicht anpacken. Der Service funktioniert übrigens mit jedem Gerät, das mit de m Microsoft Active Synch bzw. Exchange Protokoll umgehen kann! Das iPhone kann dies sogar kabellos.

Ich möchte mich nicht zu sehr in technische Details verlieren. Wer sich dafür interessiert und es mit der ausführlichen Dokumentation nicht hin bekommt, ist ein Lamer kann mich gerne um Rat fragen. Die Kurzversion in Stichpunkten:

  • iPhone Backup mit iTunes
  • Kontakte synchronisiert mit iTunes
  • iPhone, neuer Exchange Account
  • vollständige gmail Adresse + Passwort, Domain leer, weiter, unbekanntes Protokoll akzeptieren
  • Server: m.google.com
  • Mail off (Weil noch nicht funktional)
  • Kalender on
  • Kontakte on/off, je nach Geschmack
  • im iPhone Safari m.google.com/sync ansurfen
  • Sich von der Fehlermeldung verwirren lassen
  • Sprache ändern auf Englisch (!)
  • Kalender auswählen
  • Freuen!

Änderungen im Google Kalender Web Interface werde per Push direkt aufs Handy synchronisiert, fast in Echtzeit. Das gleiche funktioniert in die andere Richtung. Wenn ich an meinem iPhone einen Termin eintrage, ist er direkt danach im zentralen Kalender verfügbar. Der Wahnsinn!

Jetzt kann ich auf das mobile Google Kalender Web Interface verzichten. Und natürlich habe ich das alles meiner Freundin auch direkt im iPhone eingerichtet, so dass wir jetzt auch unterwegs gemeinsame Termine planen und verwalten können.

Wenn ich jetzt noch eine komfortable Lösung finde, alle(!) Google Kalender mit Outlook zu synchronisieren, bin ich sehr zufrieden. Die Google Synch for Outlook Lösung, vergleicht leider nur den Hauptkalender buh.

Ich arbeite dran…

#Apple#caldav#calendar#Gentoo#gmail#google#ical#iLive#iPhone#lightning#mac#Netz#Outlook#push#sunbird#sync#technisches#thunderbird
    • marcus
    • und?
      hats geklappt?
      arbeite mit hotmail-kalendern, die ich zwar in
      google calendars integrieren kann, diese als
      “weitere” Kalender aber nicht aufs iphone
      mitgenommen werden können.
      Das iphone zeigt leider auch keine hotmail-kalender
      an, seit neustem.
      i hate it!

    • der_michael
    • Naja, Google > Hotmail aber beides ist fast wie die Wahl zwischen Pest und Cholera… Wer Hotmail einsetzt ist selber schuld…

Wenn es von Apple tatsächlich jemals (dieses Jahr) ein Netbook geben sollte, dann würde ich es höchstwahrscheinlich kaufen. Am besten sowas wie ein MacBook Air Mini/Nano. Es sollte einen Dualcore (Atom?) Prozessor haben, einen Gigabyte Arbeitsspeicher und mit SSD verfügbar sein.
Das Sofort-Kaufen Argument wäre für mich, ein integriertes GPRS/UMTS/HSDPA Modul, wo ich einfach meine SIM Karte mit Flatrate Tarif reinstecken kann und dann immer und überall Online wäre ohne einen klobigen “Surfstick” mitnehmen zu müssen.

Gibt es eigentlich Bluetooth UMTS Modems?

#apple netbook macbook#iLive#iStyle
    • Stefan
    • Bezüglich der Bluetooth UMTS Modems kenne ich nur die Option ein UMTS taugliches Handy als Modem zu nutzen. Micro USB-Bluetooth Dongle und Handy nehmen keinen Platz weg.

      Grüße aus Norwegen
      Stefan

    • Timo
    • Moin Micha,
      ob Apple ein Netbook bringt ist bestimmt nur eine Frage der Zeit. Fraglich ist und bleibt nur WAS sie für eins bringen. Gerüchten zu Folge könnte das Teil einfach ein großes iPhone sein. Also nix zum zuklappen und nur mit einer virtuellen Tastatur. Und ob DAS dann so cool ist wage ich zu bezweifeln. Für alles andere gibt es doch das Macbook Air. Das ist klein genug 😉

      UMTS: Ich nutz dafür immer so ne Nokiaschüssel (6233?) – funktioniert ganz gut.

      Bestes, Timo.

    • fwolf
    • Wenn du nicht so notgeil auf Apple-Design wärst, könntest du dir einfach ein “normales” günstiges Notebook (oder auch Netbook) schnappen und es Case modden. Nebenbei läuft OS X sogar auf Atom-CPUs, wäre also auch kein Problem.

      Und zum Thmea “Bluetooth UMTS” – welchen Sinn hätte das? Über Bluetooth gehen doch viel weniger Daten rüber als via UMTS. Und auch da springt wieder das “Scheiß Apple-Design”-Argument ins Auge: Du könntest natürlich den UMTS-USB-Stick ins Gehäuse integrieren – nur wirst du bei Apple-Notebooks auf arge Probleme stoßen, schon allein wegen den zehntausend Schräubchen (soviel hatte nich mal mein Billig-Mitak-Notebook von vor 6 Jahren drin).

      cu, w0lf.

    • der_michael
    • Uiuiui, hört sich an, als ob du bisher noch nicht das Vergnügen hattest mit einem Mac zu arbeiten. Warum soll ich mir die Mühe machen irgenwelche Net-/Notebooks zu modden? OS X mag auf Atom-CPUs laufen, aber A ist das nicht erlaubt und B ist der Support der restlichen Hardware nicht Intention von OS X (Dann doch lieber Linux 😀

      Das Schrauben-Argument kann ich nicht nachvollziehen. Mein Unibody MacBook hat “keine” Schrauben… und das weiße MacBook meiner Freundin ist mit der “üblichen” Anzahl schräubchen bedacht, wie jeder andere Laptop den ich benutzt habe auch…

Michael: Blog Micro

Die WordPress App hat es auch in der neuen Version auf mein iPhone geschaft. Leider halten sich die Änderungen in Grenzen. Es ist also nach wie vor nicht wirklich angenehm, längere Texte auf dem kleinen Multitalent zu verfassen.

Zum nächsten Designwechsel wird es keine neue Domain geben. Der aktuelle Inhaber der Wunschdomain ist nicht bereit zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Die Arbeiten am neuen Design gehen also ohne neue Adresse weiter. Es soll auf jeden Fall übersichtlicher und strukturierter werden! Außerdem werden einige externe Services eingebunden, wie zum Beispiel meine eigene Twitter Timeline. Eine integrierte Bildergallerie wird es nicht mehr geben. Es gibt einfach keine vernünftige Implementierung für WordPress, die mich zufrieden stellt. Als Ersatz wird es wohl ein flickr Widget geben.
Die Arbeiten am Design werden am Wochenende wieder aufgenommen, denn heute oder morgen wird das Mac Update von Adobes Photoshop CS4 geliefert. Der Helpdesk bei Adobe macht einen deutlich kompetenteren Eindruck als der, in der eigenen Firma. Allerdings verschicken sie jeden neuen Eintrag ins Ticket als Pdf. Das soll wohl zu einer breiteren Streuung des eigenen Readers beitragen?

Wer von euch macht eigentlich den neuesten Web 2.0 “Trend” mit und twittert ebenfalls? Ich bin von dem Micro-Blogging Dienst ganz angetan. Nicht nur das mich Bekannte auf dem laufenden halten, zur Zeit ist Twitter auch bei den deutschen Parteien ganz groß. Ich finde es spannend, einen kleinen Einblick in deutschlands Parteienlandschaft zu erhalten und mitzuerleben, wie eine bisher recht konservative Gruppe, im “Superwahljahr” das Internet für sich entdeckt. Ganz nach amerikanischen Vorbild. Ob sich das auch in der Wahlbeteiligung der Erstwähler niederschlägt? Immerhin sollte diese im “neuen Web” ja stark vertreten sein.
(Daruber hinaus sind die Twitter Apps zumindest auf dem iPhone auch deutlich ausgereifter.)

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