YouTube Karrierebibel-Praktikant Holger Lischke hat Sascha hinter der Bühne abgefangen und ein kurzes Interview, mit einer ziemlich wackeligen Kamera, festgehalten. Das Video gibt noch mal einen kleinen Einblick in Saschas Blogger-Hintergrund. Vieles nimmt Bezug auf seinen Vortrag auf der Republica 2010, einiges ist aber auch aus dem Nähkästchen geplaudert.

Youtube hält noch einige Videos über und mit Sascha bereit.

Allesblog#blog#geld#re:publica
    • Saskia
    • Witzig gemachtes Video und sympathischer Kandidat. Da ist sicherlich einiges Wahres dran, und es ist sehr angenehm, einmal einen Dritten bereichten zu lassen , der einem tw. aus der Seele spricht.

    • Michael Henke
    • Ich möchte nocheinmal betonen, dass ich das Interview nicht geführt habe. Die Damen und Herren von Flash News haben hier etwas ungenau recherchiert!

Seit über einem Jahr gibt es das Buch zu dieser Frage und erst heute ist es bei mir angekommen. Schuld daran, ist das Web2.0. Autor Jeff Jarvis spricht auf der re:publica 2010 über das German Paradox, der Beitrag landet auf Youtube, dort habe ich Ihn gesehen. Eine Google Suche nach Jeff Jarvis lieferte viel für mich interessanten Stoff, u.a. dass er ein Buch geschrieben hat. Das eBook habe ich mir direkt auf dem iPad gekauft und angefangen darin zu lesen. Das entspricht ziemlich genau der Kette bzw. dem Prinzip, wie das Internet (u.a. laut dem Autor) funktioniert. (The link changes everything)

Und obwohl ich spät dran bin, hat das Buch heute noch nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Jeff beschreibt unter anderem, wie er selbst zum Bloggen kam. Aber er hat es nicht einfach dabei belassen. Er begann die Funktionsweise, die dahinter steht zu Analysieren. Was macht Google anders? Wie versteht Google das Internet und wie verstehen andere Firmen das Internet nicht? (Dell Hell)

Das Buch ist im Original auf englisch verfasst, es gibt eine Hörbuchvariante, gesprochen von Jeff Jarvis höchst selbst und eine deutsche Übersetzung.

Synopsis

What’s the question every business should be asking itself? According to Jeff Jarvis, it’s WHAT WOULD GOOGLE DO? If you’re not thinking or acting like Google — the fastest-growing company in the history of the world — then you’re not going to survive, let alone prosper, in the Internet age. An indispensable manual for survival and success that asks the most important question today’s leaders, in any industry, can ask themselves: What would Google do? To demonstrate how to emulate Google, Jarvis lays out his laws of what he calls “the new Google century,” including such insights as: Think Distributed Become a Platform Join the Post-Scarcity, Open-Source, Gift Economy The Middleman Has Died Your Worst Customers Are Your Best Friends and Your Best Customers Are Your Partners Do What You Do Best and Link to the Rest Get Out of the Way Make Mistakes Well ! and More He applies these principles not just to emerging technologies and the Internet, but to other industries–telecommunications, airlines, television, government, healthcare, education, journalism, and yes, book publishing–showing ultimately what the world would look like if Google ran it.The result is an astonishing, mind-opening book that will change the way readers ask questions and solve problems.

iTunes

  • Amazon Kindle für iPhone und iPad (kostenlos, AppStore)
  • What Whould Google Do? Hörbuch (20,95 €, iTunes)
  • Media Talk USA (kostenlos, iTunes)
  • BuzzMachine für iPhone (kostenlos, AppStore)

 

Und zum Schloß noch der Hinweis auf die von Jeff erwähnte Seite in seinem Blog: The penis post.

Allesblog#audiobook#blog#google#Jarvis#re:publica#web2.0

(Na die Überschrift erzeugt bestimmt ein Paar Google-Suche-Treffer 😉 )

Ausgehend vom Thema, habe ich mir Sascha Pallenberg‘s Beitrag zur Republica 2010 angesehen. Sascha selbst schreibt unter anderem für netbooknews.de und schildert seinen “Lifestyle” wie man mit Blogs in einem 15m² Appartement in 台北市 (Taipeh in China, Asien) tausende von Euros verdienen kann. Das ist nämlich nicht mit Donations und Flattr getan. Dafür braucht man Sponsoren und vor allem jede Menge Zeit. Das begründet Sascha in den ersten wenigen Minuten des Filmchens deutlich. Ich glaube alleine die Einleitung hat so einigen der dort Anwesenden gehörig Wind aus den Segeln genommen. So wäre es mir jedenfalls gegangen, wenn ich in dem Vortrag gesessen hätte. Ich wäre da ganz klein mit Hut wieder raus spaziert.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=5QcgsnTY1bk

Allesblog#blog#geld#re:publica
    • Manuel Stein
    • Naja, er scheint’s ja schon richtig zu machen, aber ob man dazu stets auf Produktwerbung/Vertrieb (Amazon) zurückgreifen kann? Was ist mit politischen Blogs, Umweltblogs oder dem benannten Strick-Blog? Wenn man beim Stricken keine Nadeln und Maschinen vergleicht, sich also nicht mit Produkten auseinandersetzt (sondern z.B. Muster erfindet oder Techniken lehrt), dann bleibt die Fremdfinanzierung aus bis man (a) gefunden wird und einen Job zur Lizenzierung/Vermarktung des Contents angeboten bekommt oder (b) man bleibt bei “free content” und hofft auf Spenden …

    • micha
    • Sascha erwähnt ja auch am Anfang, dass er nicht die allgemeingültige Universallösung vorstellen möchte. Wenn man mit einem Politblog Geld verdienen möchte, dann sollte man sich vielleicht anschauen, wie andere Politblogs Geld machen oder man muss selbst aktiv werden. Ähnlich sehe ich das beim Strickblog. Auf jeden Fall zeigt der Beitrag aber die Dimension z.B. der Anstrengung, die unternommen werden muss.

      Gute Besserung 😉

Flattr.com hat Version 0.8 erreicht und zeitgleich neue Einladungen verschickt, an User, die sich in die Warteliste eingetragen haben. Wer noch nicht weiß, was Flattr ist, für den ist folgendes Video sehr interessant.

httpv://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY

Ich habe meine Einladung zur Flattr-Beta als Dank erhalten, für 2 Plugins für WordPress, die ich erstellt habe, welche auf dem offiziellen Flattr-Plugin für WordPress aufsetzen. Zum einen wird der Flattr-Code in den RSS-Feed eingebunden und zum Anderen kann ein Flattr-Button innerhalb eines Widgets für den gesamten Blog erzeugt werden. Man kann sich aber auch in eine Warteschlange eintragen und Flattr verteilt nach und nach mehr Codes an die hinterlegten Mail-Adressen. Mit dem heutigen Versionssprung wurden wieder mehr Teilnehmer eingeladen.

Ich halte Flattr für eine sehr gute Möglichkeit z.B. Blogs zu unterstützen, die ich gerne lese. Nach dem “bisherigen/alten” Geschäftsmodell muss ich mich auf der Seite meiner Wahl durch einen Werbebanner klicken und eventuell sogar noch etwas kaufen. Daran verdient in erster Linie der Werbepartner und ein Bruchteil davon landet beim Blog-Betreiber. Mit Flattr bleibt die werbende Industrie außen vor und der Blogger wird direkt an meinem monatlichen Limit beteiligt. Die Höhe des Betrages richtet sich zum einen danach, was ich in meinem Flattr-Profil eingestellt habe, beträgt mindestens aber 2€. Ich denke der Großteil der Flattr-Mitglieder wird diesen Minimalbetrag wählen. Jetzt wird dieser Betrag auf alle Benutzer aufgeteilt, dessen Flattr-Buttons ich gedrückt habe. Dabei kann ich jeden Button nur einmal im Monat drücken, kann aber mehrere Buttons des selben Users drücken.

Flattr will sich dabei nicht auf Blogs oder gar auf das Internet beschränken. Man soll später zum Beispiel auch für Musik oder Videos “flattrn” können. In einem Vortrag wird die Idee vorgestellt, eine MP3-Datei mit einer Flattr-ID zu versehen. Und wenn dann jemand das Musikstück zum Beispiel in einem Stream hört, dann kann er einen Knopf drücken und schon wird der Urheber beim monatlichen Verteilen bedacht.

Bei Flattr wird nicht unterschieden zwischen Konsument und Produzent. Jeder Flattr-Benutzer kann Geld Verteilen aber auch an “Spenden” beteiligt werden. Dabei spielt es keine Rolle ob er gerne Blogs liest und selbst aber Fotos ins Internet lädt.

Eine ausführlichere Erklärung gibt Peter Sunde in einer Video-Aufzeichnung seines Vortrages auf der re:publica 2010:

httpv://www.youtube.com/watch?v=IyGCsCpofVk

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    • micha
    • Flattr ab heute auch für Kommentatoren hier im Blog. Braucht ihr nur noch alle eure Flattr Accounts bzw. müsst noch auf das Invite warten 😉