verified flattr charity accountWer Flattr gerne selbst mal ausprobieren möchte, der kann seit der Einführung von Charity-Accounts auch an die Erdbebenopfer in Japan spenden. Charity Accounts bezahlen keine Gebühren an Flattr, so dass der volle Spendenbetrag gutgeschrieben wird.

Der Betrag, der über Flattr gesammelt wird, wird an Masato Yamada übergeben. Masato ist der stellvertretende Bürgermeister von Yokohama und hat 1998 seinen Abschluß an der Duke University’s Fuqua School of Business gemacht.

Allesblog#flattr#Japan#spenden

Heute ist die erste (echte) Flattr-Auszahlung für den Monat Mai eingetroffen. (Am Monat April habe ich nur noch anteilig teilgenommen, da ich meinen Invite erst gegen Ende des Monats erhalten hatte, deswegen ist das Ergebnis irrelevant.) Ich bin echt überrascht, dass sich ein knapper dreistelliger Betrag zusammengesammelt hat, der sich aus über 400 Klicks errechnet. Damit hat Flattr im ersten Monat alle Spendenergebnisse überholt, die ich durch Paypal jemals erhalten habe! Vielen Dank dafür. Das motiviert natürlich ungemein an den Plugins für WordPress weiterzuarbeiten. 😉

Ich glaube, dass der “hohe” Betrag auch dadurch zu Stande gekommen ist, dass Flattr noch neu ist und die Auswahl an Angeboten, die über Flattr bedacht werden können, noch nicht sehr hoch ist.

Allesblog#flattr#geld#spenden

Flattr.com hat Version 0.8 erreicht und zeitgleich neue Einladungen verschickt, an User, die sich in die Warteliste eingetragen haben. Wer noch nicht weiß, was Flattr ist, für den ist folgendes Video sehr interessant.

httpv://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY

Ich habe meine Einladung zur Flattr-Beta als Dank erhalten, für 2 Plugins für WordPress, die ich erstellt habe, welche auf dem offiziellen Flattr-Plugin für WordPress aufsetzen. Zum einen wird der Flattr-Code in den RSS-Feed eingebunden und zum Anderen kann ein Flattr-Button innerhalb eines Widgets für den gesamten Blog erzeugt werden. Man kann sich aber auch in eine Warteschlange eintragen und Flattr verteilt nach und nach mehr Codes an die hinterlegten Mail-Adressen. Mit dem heutigen Versionssprung wurden wieder mehr Teilnehmer eingeladen.

Ich halte Flattr für eine sehr gute Möglichkeit z.B. Blogs zu unterstützen, die ich gerne lese. Nach dem “bisherigen/alten” Geschäftsmodell muss ich mich auf der Seite meiner Wahl durch einen Werbebanner klicken und eventuell sogar noch etwas kaufen. Daran verdient in erster Linie der Werbepartner und ein Bruchteil davon landet beim Blog-Betreiber. Mit Flattr bleibt die werbende Industrie außen vor und der Blogger wird direkt an meinem monatlichen Limit beteiligt. Die Höhe des Betrages richtet sich zum einen danach, was ich in meinem Flattr-Profil eingestellt habe, beträgt mindestens aber 2€. Ich denke der Großteil der Flattr-Mitglieder wird diesen Minimalbetrag wählen. Jetzt wird dieser Betrag auf alle Benutzer aufgeteilt, dessen Flattr-Buttons ich gedrückt habe. Dabei kann ich jeden Button nur einmal im Monat drücken, kann aber mehrere Buttons des selben Users drücken.

Flattr will sich dabei nicht auf Blogs oder gar auf das Internet beschränken. Man soll später zum Beispiel auch für Musik oder Videos “flattrn” können. In einem Vortrag wird die Idee vorgestellt, eine MP3-Datei mit einer Flattr-ID zu versehen. Und wenn dann jemand das Musikstück zum Beispiel in einem Stream hört, dann kann er einen Knopf drücken und schon wird der Urheber beim monatlichen Verteilen bedacht.

Bei Flattr wird nicht unterschieden zwischen Konsument und Produzent. Jeder Flattr-Benutzer kann Geld Verteilen aber auch an “Spenden” beteiligt werden. Dabei spielt es keine Rolle ob er gerne Blogs liest und selbst aber Fotos ins Internet lädt.

Eine ausführlichere Erklärung gibt Peter Sunde in einer Video-Aufzeichnung seines Vortrages auf der re:publica 2010:

httpv://www.youtube.com/watch?v=IyGCsCpofVk

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    • micha
    • Flattr ab heute auch für Kommentatoren hier im Blog. Braucht ihr nur noch alle eure Flattr Accounts bzw. müsst noch auf das Invite warten 😉