Rosalie Henke: Schweizer Hasenkonto

Nachdem wir unsere SSN nun endlich erhalten haben, können wir endlich ein Bankkonto eröffnen.

Nach einiger Recherche online haben wir uns für Chase entschieden. Zum einen, weil es Chase sowohl in Colorado als auch in Californien gibt und zum anderen weil man unter bestimmten Bedingungen das Konto kostenlos führen kann. Außerdem hatte ich bei einer kurzen Suche auch die entsprechende App im Appstore zum Onlinebanking gefunden.

In der Filiale angekommen wurden wir sehr lange und ausführlich beraten. Zur Kontoeröffnung waren SSN, Reisepass und weitere Kreditkarten als Beleg über die Kreditwürdigkeit notwendig (als ob Kreditkarten bedeuten, dass man Geld hat, hach).
Generell gibt es zwei Grundarten von Konten: Checking und Saving. Der Checking Account ist mit dem deutschen Girokonto vergleichbar und der Savingsaccount mit dem Sparbuch. Überweisungen sind aber zwischen beiden Accounts möglich. Ein wirkliches Überziehen der Checking Accounts sei kaum möglich und noch dazu sehr teuer, daher wurden wir auch gefragt, wie die Bank vorgehen soll, wenn kein Geld mehr auf dem Konto sei, aber trotzdem weiterhin Geld abgehoben würde. Wir konnten uns zwischen “trotzdem auszahlen und teure Gebühren bezahlen” und “Auszahlung ablehnen” entscheiden.
Auch gibts die Möglichkeit, einzustellen, dass vom Savings Account (sodenn einer vorhanden ist) Geld auf den Checking Account überwiesen wird, um ein Überziehen zu verhindern.
Alles in allem muss man schon sehr sorglos mit dem Konto umgehen oder es mit Absicht machen, um Probleme zu bekommen und Gebühren zahlen zu müssen.

Wenig später bekamen wir unsere ersten Scheckheftchen ausgegeben, eins für jedes Konto. Die sind ja soooo süüüüß! Ich kann mir nicht vorstellen, wie man Schecks, auf denen Ih-Ah von Winnie Pooh abgebildet ist, weggeben kann. Aber wirklich muss ich das ja auch nicht, da ich erstmal das meiste online abwickeln werde.

Da wir beide noch keine Kredithistorie in den Staaten haben, wurde uns erst einmal eine Secured Creditcard angeboten, was bedeutet, dass der Kreditrahmen genau so groß ist, wie der Betrag, der auf dem Konto ist. Man soll eh kein Geld ausgeben, das man nicht hat, daher finde ich diese Einschränkung absolut in Ordnung.

Zum Abschluss der Kontoanlage haben wir noch unsere ersten Dollars auf unsere amerikanischen Konten eingezahlt, denn diesen sehr guten Kurs von derzeit 1,44$ für einen Euro nutzen wir natürlich.

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Rosalie Henke: Endlich mit SSN im System

Hurra hurra (mal wieder)!
Also ich kann mich wenn, dann nur sehr schwer dran erinnern, dass ich mich sonst gefreut hab, wenn der Verwaltungsapparat einer Behörde seinen Pflichten nachkommt. Aber wie am Freitag von der SSN-Dame versprochen bekommen wir heute beim erneuten Besuch unsere SSNs ausgedruckt. Bearbeitungszeit von der Beantragung bis zur entgültigen Erteilung: vier Wochen. Ich will gar nicht dran denken, was passiert wäre, hätten wir uns drauf verlassen, dass sie von alleine kommt…

Es ist allerdings ein bisschen wie bei der Immigration: “wie, das wars schon?”
Die Nummer ist relativ unspektakulär, daraus kann man keine Rückschlüsse auf die Person selbst ziehen (wie z.B. bei manchen deutschen Sozialversicherungsnummern).

Da wir morgen schon wieder nach Deutschland fliegen, können wir heute nur nichts mehr mit der wertvollen Nummer anfangen. Aber immerhin haben wir das Teil jetzt. Führerschein und Bankkonto gehen wir dann halt erst im Herbst an.

Eine weitere Sorge weniger.

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Rosalie Henke: Warten auf die SSN

Nach gut vier Wochen sind wir auf gut Glück mal ins SSA Office in Colorado Springs geschlendert und wollten uns nach unseren SSNs erkundigen.
Die nette Dame, bei der wir den Antrag auf die Social Security Number gestellt hatte, bediente uns diesmal auch wieder und sie konnte gar nicht verstehen, dass es so lange dauerte bei uns.
Nachdem wir uns ausgewiesen hatten, sagte uns die Dame hinter der Glasscheibe dann, dass die Überprüfung durch das DHS (Department of Homeland Security) so lange gedauert habe, wir aber am Montag nochmals vorbeikommen sollten und dann zumindest mal unsere Nummern bekommen würden.

Etwas geknickt, aber am Ende doch ganz froh, dass es voran zu gehen scheint, haben wir uns auf den Weg zum DMV gemacht um nach einem Termin am Montag zu fragen. Dort erhielt ich die Auskunft, dass wir für den schriftlichen Test (14$) keinen Termin bräuchten, wir sollten einfach vorbei kommen. Um den Fahrtest (21$) zu machen würden wir dann eine Einladung erhalten, dieser Termin sei dann in ca. zwei Wochen.

Somit hatte sich dann der Plan, den Führerschein noch während der Aktivierungsreise machen zu können, leider in Luft aufgelöst.

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Rosalie Henke: Die Greencards sind da!

Hurra, heute haben wir erneut Post von USCIS bekommen, diesmal sind unsere Greencards da!
Wow, die sind wirklich grün (waren sie lange Zeit nicht, sind es nach einem Redesign nun aber wieder) und sie sehen sehr schick aus! Neben den persönlichen Daten, Foto und Gültigkeitsdatum sind wohl auch technische Daten darauf gespeichert, denn im Brief war noch ein kleiner Umschlag aus augenscheinlich etwas stabilerem Papier (plus x) auf dem steht, dass man die Greencard sicherheitshalber darin verstauen soll, damit die persönlichen Daten nicht von Unbefugten ausgelesen werden.

Mit dem beiliegendem Brief wurde uns mitgeteilt, dass unser Visumsantrag nun genehmigt wurde und wir jetzt permanent residents der United States sind. Somit können wir nicht mehr so leicht aus dem Land verwiesen werden wie ein Tourist, haben aber auch mehr Pflichten wie z.B. die Abgabe der jährlichen Steuererklärung.

Ein Punkt weniger, um den wir uns Sorgen machen müssen, jetzt brauchen wir nur noch die SSN für den Führerschein und das Bankkonto.

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Rosalie Henke: Los Angeles: Walk of Fame

Die Stadt, in der die Filmstars gemacht werden: Hollywood!

Auf unserer Reise machen wir auch hier Halt und erkunden nach unserer Ankunft gleich mal eines der Wahrzeichen der Stadt, den Walk of Fame.

Wir finden recht schnell “meinen” Star, David Hasselhoff

Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir noch schnell den obligatorischen Besuch beim Hard Rock Cafe und kaufen uns die Shirts mit dem Schriftzug “Los Angeles”


und kommen bei einer großen Videowand vorbei, auf der man Nom Nom füttern kann, also das “Cut the Rope” spielen kann

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