Erinnert ihr euch noch an die Diskussion um Adobe Flash auf dem iPad oder besser, dessen Abwesenheit? Die ganze Diskussion flammte kürzlich noch mal auf, als Apple anmerkte, dass sämtliche MacBook Air ohne vorinstalliertem FlashPlayer ausgeliefert werden. Jetzt ist mir kürzlich folgendes passiert:

Google Reader ohne Adobe Flash

Youtube liefert bereits seit längerem h.264 über html5 aus und deswegen ist es mir nicht sofort aufgefallen. Die meisten anderen Seiten benutzen vielleicht die tollsten Javascript Konstruktionen um nicht vielleicht doch möglichst alle eventuell vorbeisurfenden (Internet Explorer Benutzer) Besucher abzufangen. (Allesblog.de nicht!)

Spätestens im ausgelieferten Feed ist man dann aber doch aufgeschmissen. Ich werde jedenfalls den Teufel tun, und mir hier in die Ubuntu Netbook-Edition Flash reinzaubern… Ich habe es seit monaten schon auf dem iPad nicht vermisst und habs nur durch Zufall jetzt auf dem Laptop bemerkt.

Allesblog#flash#h.264#WebM

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Und um das Trio aus der Blender Open Movie Project Serie (Teil 1, Teil 2) zu vervollständigen, reiche ich noch “Elephants Dream” in WebM kodiert nach.

Video: libvpx [v0.9.5], 640×360, 1Mb/s, 2-pass-encoding
Audio: libvorbis, 48kHz, stereo, 64 kb/s
File: 81 MB (84.985.903 Byte), 15293 Bilder, 10:58 Minuten
License: CC-BY

Film ab!

Und auch im 3 Teil fehlen 3 weitere Standbilder aus dem Film nicht: (more…)

Allesblog#WebM

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Weil doch noch mal die Nachfrage kam, wie man ffmpeg mit webm-support zusammenbaut, hier die Parameter um das interne Vorbis zu umgehen und die externe libvpx einzubinden. Natürlich müssen libvpx und libvorbis bereits vorhanden sein.

~/src/ffmpeg$ ./configure –disable-encoder=vorbis –enable-libvorbis –enable-libvpx

~/src/ffmpeg$ make
~/src/ffmpeg$ make install

In der aktuellen Podcast Episode Bits und so Nummer 234 geht es unter der Überschrift “State of the Web” auch über die H.264 und WebM Diskussion, gemeinsam mit Gerrit van Aaken.

Und weil es so schön war, anbei noch den Kurzfilm Sintel, gerendert in WebM mit ähnlichen Parametern, wie ich es auch schon bei Big Buck Bunny gezeigt habe.

Video: libvpx [v0.9.5], 640×273, 500Kb/s, 2-pass-encoding
Audio: libvorbis, 48kHz, stereo, 64 kb/s
File: 71,2 MB (74.732.658 Byte), 21312 Bilder, 14:48 Minuten
License: © copyright Blender Foundation | www.sintel.org

Jetzt aber genug technisches gefasel, Film ab!

Und natürlich ebenfalls wie beim letzen mal noch 3 weitere Standbilder aus dem Film: (more…)

Allesblog#ffmpeg#libvpx#Sintel#WebM

WebM LogoMit ffmpeg lassen sich im handumdrehen Videos transcodieren, dessen verwendete Codecs lizenzfrei genutzt werden dürfen. Dazu bedient man sich aktuell am besten dem WebM Format. Dieses Videoformat ist dem matroska (.mkv) Kontainerformat sehr ähnlich und verwendet VP8 für den Video- und Vorbis für den Audio-Datenstrom.
Von der Qualität her soll VP8 zwischen h.264 und Ogg Theora liegen. Da die Encoder-Software aber noch lange nicht den Reifegrad aktueller h.264-Encoder haben, darf man hier noch einige Sprünge sowohl bei der Qualität als auch der Geschwindigkeit erwarten. Ich denke zwischen h.264 und WebM wird es mittelfristig kaum noch signifikante Unterschiede geben.

Im aktuellen ffmpeg Quellcode gibt es allerdings einen Bug mit dem internen Vorbis Encoder. Es hat mich eine kleine google Weile gebraucht, bis ich einen Workaround dafür gefunden hatte. Der Trick ist, nicht den internen Vorbis-codierer zu benutzen, sonden die externe Libvorbis Bibliothek. Dazu kann man entweder beim einzelnen Encoding-Vorgang libvorbis enforcen oder die interne Library gar nicht erst in das Binary einkompilieren. Dann klappts auch mit WebM. 😉

Big Buck Bunny, alternative Versionen zum Download:

Video: libvpx [v0.9.1], 640×360, 1Mb/s, 2-pass-encoding
Audio: libvorbis, 48kHz, stereo, 64 kb/s
File: 75 MB (78560998 Byte), 14315 Bilder, 9:56 Minuten
License: CC-BY

Falls dein Browser WebM nicht unterstützt und dir kein Video oben anzeigt, habe ich mit VLC noch ein Paar Standbilder zum stillen Genießen angefertigt.

Allesblog#ffmpeg#google#vorbis#WebM