Oder: Des Kaisers neue Kleider…

Die Geschichte um den “schweren Ausnahmefehler” ist so alt wie das Betriebsystem selbst. Obwohl in einigen Entwicklungsversionen die Farbe wechselte, bekam der Endverbraucher immer einen blauen Bildschirm präsentiert, wenn sich das Betriebssystem mal wieder selbst “zum Schutz der eigenen Daten” anhielt. Daher auch der Name → Blue Screen Of Death (BSOD)

In der Version von Windows 8, die sich aktuell in der Entwicklung befindet, ist der Fehlerbildschirm schwarz gefärbt. Ein “Black Screen of Death” also… (BSOD) Da ändert sich zumindest der Twitter-Hashtag nicht 😉

Windows 8 "Bluescreen of Death"

[Quelle: winrumors]

Allesblog#bsod#Microsoft#Windows

Michael: Please wait…

please wait

Was mich beim Mac OSX und zum Beispiel aktuellen Linux-Distributionen erfreut, ist, dass Suspend-To-RAM und Suspend-To-Disk problemlos funktionieren, Out-Off-The-Box und stressfrei. Mein betagtes Windows-XP leidet hingegen unter starken Schlafstörungen und zeigt mir stattdessen nur noch stundenlang den Bildschirm: “Preparing to stand by…” und vergisst dann scheinbar weiterzumachen.

Ich kann mich von meinen eigenen privaten Windows XP Installlationen erinnern, dass man alle Paar Jubeljahre seinen PC neu aufgesetzt hatte, inklusive XP Neuinstallation. Auf dem Arbeitslaptop ist das schon mindestens 5 Jahre her… Wird Zeit, dass sich das mal ändert.

Allesblog#Linux#mail2blog#osx#Windows#XP
    • Akku
    • Wenn du ne gleich alte MacOS or Linux distro von vor 10 Jahren benutzt, funktioniert das bestimmt auch nicht so toll 😉

      Im ernst: wie kommst du auch die Idee XP *NEU* zu installieren? Wenn man das auf irgendwelchen alt-Systemen noch am laufen hatte – okay. Aber Windows 7 ist aktuell und funktioniert großartig.

    • Thraxonius
    • Nix neues… im wahrsten Sinne des Wortes.

      Mein Firmen-Lappy mit Windows 7 x64 fahre ich genauso oft ganz runter wie mein MacBook: So gut wie nie. Das ging übrigens auch mit Vista auf dem Laptop meines Vaters genauso.

      Und bevor sich Ubuntu groß durchsetzte war Suspend & Co bei Linux auch eher ein Lotteriespiel ohne notarielle Aufsicht – Gewinnchance? BWAHAHAHAHAAA vergiss es.

      Fazit: Falls nicht gezwungen durch Firmen IT lasse ich XP schon seit längeren links liegen.

      PS: Schon aufgefallen: MacOS macht vor dem Schlafengehen noch ein Suspend to Disc Image, Win7 macht das zwar nicht sofort aber sobald der Akku unter einem bestimmten Wert fällt geht der Laptop selbständig kurz an um ebenfalls ein Suspend Image zu schreiben.

    • Michael Henke
    • Ich bin durch Firmen-IT gezwungen Windows XP zu benutzen 🙁

Twitter ist ein Web 2.0 Trend, den ich gerne mitmache. Ich finde, dass dieses MicroBlogging eine interessante Eigendynamik entwickelt hat. Ich will aber nicht darauf eingehen, was Twitter ist. Ich selbst benutze Twitter täglich und seit neuestem schickt mir mein Webserver statt eMail kurze Tweets wie es ihm geht und was er gerade macht. Und während mein Laptop in den Arbeitspausen mit Proteinfaltung beschäftigt ist, twittert er ab und zu, wie weit er mit dem aktuellen Arbeitspaket gekommen ist. Alles was dazu nötig ist, ist ein “frisiertes” Betriebssystem 😉

Einfache Tweets lassen sich mit Hilfe von cURL auch von der Kommandozeile absetzen. Da es cURL für einige Plattformen gibt, ist also der Unterbau ziemlich egal. Getestet habe ich es unter Windows XP und Linux (Gentoo).

twitter.bat unter Windows:

curl.exe –basic –user “<login>:<passwort>” –data-ascii “status=%*” “http://twitter.com/statuses/update.json”

twitter.sh unter Linux:

curl –basic –user “<login>:<passwort>” –data-ascii “status=`echo $@|tr ‘ ‘ ‘+’`” “http://twitter.com/statuses/update.json”

Da die Twitter API die Anzahl der Zugriffe kontrolliert, sind folgende Parameter äußerst willkommen, die bei einem Fehlversuch bis zu X mal nach einem Delay von Y Sekunden versuchen, den tweet zu wiederholen. Dafür werden maximal Z Sekunden spendiert: –retry <X> –retry-delay <Y> –retry-max-time <Z>

Premiere mit diesem Blog Eintrag ist, dass neue Posts auch unter meinem Twitter Account bekannt gegeben werden. Man erkennt sie Einträge an dem vorrangestelten “Frisch gebloggt: “.

Happy Web 2.0

#cli#command line#command prompt#cURL#Linux#Netz#tweet#Twitter#Windows
    • Steltek
    • “Da die Twitter API die Anzahl der Zugriffe kontrolliert,”

      Erm… das tut die API laut Doku/FAQ nur fuer GET calls, nicht fuer Updates.

      http://apiwiki.twitter.com/Rate-limiting

      Allerdings gelten Pro Tag Update limits (egal ob API oder nicht) von z.B. 1000 Updates/Tag oder 250 DMs/Tag.

Michael: Städteeebau

Der Kleineee eignet sich wunderbar auch für “Großes”, Städtebau 3000 zum Beispiel. Und erfreulicherweise ebenfalls ohne murren. Wenn man ein USB-CD Laufwerk hat ist die Installation kein Problem. Besitzt man ein solches nicht, dann sollte man die CD vorher an einem anderen PC auf USB-Stick oder Speicherkarte kopieren. Nach der optionalen Patchinstallation (Je nachdem welche Version man installiert hat…) läuft das Spiel auch ohne CD im Laufwerk, was für den tragbaren Betrieb von vorteil ist 😉 Wenn dem bei jemanden nicht so sein sollte, es gibt genügend einschlägige Internetseiten, die sich dieses Themas angenommen haben.

Spiel man SC3K in 800×600 und hat den Bildschirmtreiber auf Vollbild eingestellt, dann verzerrt sich das Bild ähnlich dem oben abgebildeten Screenshot. Die 800 Pixel breite werden auf 1024 hochskaliert, die 600 nicht. Wer lieber ein klares Bild bevorzugt, der kann auch im Bildschirmtreiber von Vollbild auf “Seitenverhältniss” umschalten und nutzt dann tatsächlich nur 800×600 Bildpunkte.

Mit der Performance hat der EeePC gar kein Problem. 1GB RAM reichen locker für die Stadtebausimulation aus und ist sogar bei 333 MHz Untertaktung spielbar. Das verlängert die Akku-Laufzeit und damit die Spieldauer im Batteriebetrieb deutlich.

Die Bedienung profitiert wie Theme Hospital von dem tollen Multi-Tap-Touchpad und geht flüßig von der Hand.

Mein Fazit: Absolut Spielbar!

Links:

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Michael: Das grüne Kreuz

Der Kleine von ASUS ist ja nicht gerade üppig ausgestattet in terms of raw graphics power oder wenn es um aufwendige 3D-Echtzeitdarstellung (=PC-Spiele) geht. Trotzdem kommt der Fun Factor nicht zu kurz. Ich habe es neulich kurz angetestet und habe festgestellt, Theme Hospital läuft auf dem Eee ganz ordentlich.

Wenn man sich mal die Hardware-Anforderungen ansieht, dann ist es nicht weiter verwunderlich. Erfüllt der Eee diese doch mehr als ausreichend. Und auch die native Display-Auflösung ist genug um das Spiel im Vollbildmodus zocken zu können.
Was ich am Touchpad genial finde, ist die Bedienung mit bis zu 3 Fingern! Dadurch lassen sich gerade in Spielen wie Theme Hospital Links- und Rechtsklicks fast so flüssig bewerkstelligen wie mit einer angeschlossenen Maus. Die übliche Einschränkung, dass man das Tocuhpad nicht mal eben auf den Schreibtisch hinaus verlängern könnte, gibt es natürlich nach wie vor. Das fällt besonders beim Grundriss der Räume auf, stört aber nicht weiter.

Mein Fazit: Absolut Spielbar!

In den kommenden Tagen werde ich mir mal Diablo II zu Gemüte führen 🙂

Links:

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    • Kopfschüttler
    • Cool; das ist das erste Mal, dass ich von einem solchen Testauf dem eeePc gelesen hab. Das macht sicher Spaß, wenn man mal im Zug sitzt oder 2 Stunden am Flughafen auf den Flieger warten muss… 😉