Michael:


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Beskidy - OwcaIch habe gerade einen sehr interessanten Artikel auf Ars Technica (in englisch) gelesen, über eine einfache und recht offensichtliche Methode um freie WLAN Hotspots gegen das böse Feuershaf abzusichern.

Der Grundgedanke ist, bisher offene und unverschlüsselte WLANs mit Hilfe von WPA abzusichern und das verwendete Passwort aber frei zur Verfügung zu stellen. Dadurch würde man eine etablierte Schicht Sicherheit erhalten.

Ich kann mir das gut vorstellen, dass zum Beispiel in Werbespots von Fast-Food-Ketten im Nachsatz läuft: “Benutzen Sie unser kostenloses Hochgeschwindigkeits-Internet-Funknetz mit dem Passwort Gast in jedem Teilnehmenden Restaurant.” Ähnlich wie bei der Verwendung von anonymen FTPs oder Network-Share Zugängen könnte sich dabei eine Reihe von Passwörter etablieren: Gast, frei, offen, usw…

Die einfachste Möglichkeit, das Passwort zu verbreiten, währe zum Beispiel direkt über die SSID den Namen des Funknetzes. Dabei könnten sich ebenfalls Gepflogenheiten etablieren. Zum Beispiel, dass man das Passwort in [eckigen Klammern] anhängt. Hot Spot [pw: kostenlos] oder Fast [Food].

Für Anbieter und Benutzer währe das, denke ich, eine machbare un verschmerzliche Lösung für ein Problem, dass man eigentlich nicht haben müsste, bei konsequent durchgezogener SSL-Verschlüsselung. Auch Otto-Normal-Verbraucher könnte sich an diese Verwendung gewöhnen. Für jeden Interessierten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, sich am Hotspot seines (nicht-)vertrauens durch SSH-Tunnel, VPN und ähnliches natürlich weiter abzusichern. 😉

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