Ich benutze seit kurzem nun XML RPC um diesem Blog zu füttern. Mit Hilfe von custom_fields kann man dabei nicht nur Kategorie und Tags vergeben, sondern auch installierte Plugins mit Daten füttern, wie das Yoast WordPress SEO Plugin. Die benötigten Felder kann man dabei recht leicht in der Datenbank finden. (Siehe Screenshot oben)

'custom_fields' => array (
            array( 'key' => '_yoast_wpseo_title',
                      'value' => $title ),
            array( 'key' => '_yoast_wpseo_metadesc',
                      'value' => $metadesc ),
        )

Das funktioniert für jedes Plugin, dass die postmeta Tabelle benutzt um Werte zu speichern.

Allesblog#RPC#SEO#wordpress#XML#YOAST

Mit dem Update auf WordPress 3.4 gibt es die einfache Möglichkeit, Tweets recht einfach in einen Beitrag zu integrieren, in dem man einfach den Link zum Tweet in eine einzelne Zeile einfügt.

Das Twitter-Script macht daraus einen ansehnlichen kleinen Kasten in dem der Tweet angezeigt wird und der gleichzeitig auch noch etwas Funktionalität bietet.

Leider hat diese neue Funktion einen ganz großen Haken: Da sich in dem Beitrag lediglich die URL zum Tweet befindet, kann dieser nicht wiedergefunden werden, sobald man nach einem Schlagwort sucht, dass lediglich im Tweet vorkommt und der Beitrag drum herum sehr wenige bis gar keine Worte enthält.

Eine einfache Lösung für dieses Problem ist, denn Text vom Tweet zusätzlich in den Beitrag einzufügen, ihn aber nicht anzuzeigen. Zum Beispiel in einem

<span style="display:none">...</span>

Dann wird der Beitrag von der Suchfunktion im eigenen Blog erfassbar.

Allesblog#Twitter#wordpress
HTML 5 Logo

Mit der nachfolgenden kleinen Anleitung, ist es möglich, direkt vom iPhone Audio- und Videobeiträge in einem WordPress-Blog zu veröffentlichen. Wenn der Webbrowser des Seitenbesuchers das Videoformat unterstützt, dann kann er es direkt im Beitrag ansehen, wenn nicht, dann kann er es alternativ über einen angezeigten Downloadlink herunterladen. Das gleiche gilt für Ton-Dateien. Die Betreffzeile wird als Überschrift für den Beitrag verwendet, der Inhalt samt Dateianhang erscheint als Textkörper im Beitrag.

Vorraussetzungen

  • iOS Device mit Videokamera (iPod Touch/iPhone 3GS, 4/iPad 2) (bei Amazon kaufen)
    Oder jedes andere Mobiltelefon, dass Videos (oder Audiodateien) erstellen und per eMails versenden kann. (z.B. Google Android Mobiltelefone mit Videokamera)
  • WordPress Blog
    • Ihr müsst Plugins installieren und manipulieren können (Entweder im WordPress Dashboard oder auf Kommandozeile)
  • Postie Plugin für WordPress
  • Extra eMail-Adresse die nur zum Videobloggen benutzt wird.

Randbedingungen

Es gelten ein Paar Randbedingungen, die man zumindest kennen sollte. Die maximale Größe der Multimediadatei wird durch die maximale zulässige Größe eines Dateianhangs in eurem eMail-Account bestimmt. Natürlich braucht ihr ebenfalls ein ausreichendes Limit, was an Dateien in euren Blog hochgeladen werden darf. Die eMail-Adresse sollte ausschließlich zum bloggen benutzt werden, da alle Nachrichten direkt als Blogbeitrag auftauchen. Sie sollte dadurch natürlich nicht weiter publiziert werden. Ich selbst verwende eine Adresse nach dem Schema: blogname_ganzvielebuchstabendundzahlen_vielleichteineprüfsumme@mail.tld. Über einen Eintrag im Adressbuch vom iPhone muss ich mir die ganze Zeichenkette zum Glück nicht merken.
Das hochgeladene Video wird 1:1 aus der eMail übernommen und auf dem Blog-Server in keinster Weise manipuliert. Alle Nachbearbeitungen und Konvertierungen solltet ihr (sofern möglich) vor dem absenden der eMail abgeschlossen haben. Vom bereitgestellten Video-Format hängt ab, ob das Video auf eurer Webseite dem Besucher angezeigt wird oder nicht. Das iPhone Quicktime Videoformat und M4A Audioformat kann im (mobile) Safari-Webbrowser problemlos abgespielt werden, Chromium in seiner aktuellen Version (12.0.706.0 (78515)), zeigt dagegen keins von beiden an. Bei verschiedensten Ausgabeformaten durch Geräte anderer Hersteller, kann sich das natürlich komplett anders verhalten. Anstelle von HTML5 kann man natürlich auch auf das veraltete/obsolete Flash Format setzen und das Video in einen Player einbetten.

Anleitung

Jetzt geht’s los. Alle oben genannten Voraussetzungen sind erfüllt, das heißt, das Plugin ist installiert, die eMail-Adresse angelegt, das iPhone liegt neben uns auf dem Schreibtisch…

Als erstes richten wir das Postie-Plugin ein. Unter “Mailserver” geben wir die Verbindungsinformationen für die angelegte eMail-Adresse ein. Über “Test Config” können die Einstellungen überprüft werden. Einstellungen wie “Delete email after posting” und “Check for mail every” sind persönliche Geschmackssache.
Unter “User”, setzen wir “Allow Anyone to Post via Email” auf NO. Damit wird verhindert, dass unser Blog und die eMail-Adresse missbraucht werden, sollte die Adresse doch einmal bekannt werden. Damit wir selbst aber noch darauf zugreifen dürfen, trägt man unter “Authorized Adresses” seine eigenen eMail-Absende-Adressen ein. Unter “Post Status” habe ich “Published” ausgewählt, damit die Beiträge sofort im Blog erscheinen, wenn die eMail gelesen wird. Hinter dem Karteikartenreiter (=Tab) “Message” kann ich das Nachrichtenformat an meinen Mailserver anpassen. Freemailer neigen zum Beispiel dazu, zusätzlichen Inhalt an die eMail anzuhängen. Diesen oder eine eventuelle Standardsignatur, kann man an hier herausfiltern, indem man das Nachrichtenformat genauer beschreibt.
Jetzt wird es spannender. Unter “Image” und besonders unter “Video and Audio” kann man nun festlegen, wie ein Beitrag dargestellt werden soll, der per eMail ausgeliefert wurde, zum Beispiel ob das Video vor oder nach dem Beitragstext erscheinen soll. Hier ist eurer eigenen Kreativität in HTML keine Grenze gesetzt. Ich zum Beispiel benutze folgenden HTML5 Code für Video-:

<p align="center">
<video controls="controls" style="max-width:640px" src="{FILELINK}" preload="metadata"></video>
</p>
Download: <a href="{FILELINK}">{FILENAME}</a><p><small>
*(Wenn dein Browser die Datei nicht direkt abspielen kann,
 dann musst du sie über den Download-Link herunterladen.)</small></p>

 

und für Audiodateien:

<p align="center">
<audio controls="controls" style="width:640px;" src="{FILELINK}" preload="metadata"></audio>
</p>
Download: <a href="{FILELINK}">{FILENAME}</a><p><small>
*(Wenn dein Browser die Datei nicht direkt abspielen kann,
dann musst du sie über den Download-Link herunterladen.)</small></p>

 

Was man genau alles mit dem <video> und <audio> Tag alles anstellen kann, dass lest euch bitte auf dem einschlägigen Seiten selbst an.

Achtung: Die Dateiformate, die das iPhone für Bewegtbilder und Tonaufnahmen verschickt, sind als Standartwert nicht definiert. Für Videoaufnahmen müssen wir unter “Video 1 file types” den Wert quicktime in die Liste einfügen, und für “Audio file types” den Wert x-m4a. Am besten ihr testet vorher aus, welche Formate aus eurem Mobiltelefon herrausfallen, wenn ihre Multimediadateien per eMail versendet. (Es könnte notwendig sein, dass ihr die Datei postie-functions.php im Plugin-Ordner manipulieren müsste, um spezielle Dateiendungen bzw. Mime-Types verfügbar zu machen)

Testlauf

Für einen Testlauf, stellen wir unter “Post Status” am besten “Pending Review” ein, damit der Testbeitrag nur für uns sichtbar ist. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, die Einstellungen zu überprüfen. Vom iPhone verschicken wir jetzt wahlweise ein Video oder eine Tonaufnahme an die definierte eMail-Adresse. Ist die eMail versandt und in unserem Mail-Account angekommen, kann man über “Run Postie”, das Script auslösen, dass jetzt diese Mail als Blogbeitrag importieren soll. Dadurch muss man nicht auf das Ablaufen des eingestellten Zyklus warten. Außerdem erhält man auf der nachfolgenden Seite wichtige Informationen für den eventuellen Fehlerfall.

An den Einstellungen für Darstellung und Dateiformat, kann man jetzt nach belieben rumspielen, bis man Werte gefunden hat, die für einen selbst und das eigene Blog passend sind.

Fertig

Jetzt stellen wir den “Post Status” wieder auf den produktiven Wert ein und können ab sofort Beiträge ins Blog hochladen.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Über CDN-Plugins wie W3TC, kann man das Video automatische in die Cloud hochladen lassen, so dass diese nicht vom eigenen Webserver ausgeliefert werden müssten.

Allesblog#Android#html5#iPhone#wordpress
    • Akku
    • Danke 🙂

      Komisch, ich kann dich nicht flattrn. Auf der offiziellen Flattr-Seite konnte ich allerdings ein Item flattrn … ist hier was komisch?

    • Michael Henke
    • Hmm, welchen Knopf hast du denn genau benutzt, der nicht funktioniert hat?

    • Akku
    • Den unter dem Beitrag, es gab irgendeine AJAX Aktivität, der Button wurde reloaded, war aber immer auf 0. Jetzt konnte ich klicken. Vielleicht nur ein kleines bisschen Entropie. 🙂

flattr Logo

  • Im Monat Februar habe ich 55% meines Januar-Flattr-Revenue wieder ins System zurück geführt, d.h. für Flattr-Clicks und Spenden ausgegeben.
  • Das vorläufige Flattr-Revenue für Februar ist 210% vom Januar. Das begründet sich vor allem in den direkten Spenden für das Flattr-Wordpress Plugin.
  • Eine böse Erkältung hat mich daran gehindert, das Update schneller zu veröffentlichen bzw. mehr neue Funktionen einzubauen. Ich habe es mir einfach verkniffen möglicherweise Fehlerhaften Code zusammenzuhusten. Aus der Veröffentlichung der 21er-Version habe ich vielleicht doch gelernt. 😉

Neues von der Plugin Front

Was gibt es neues aus dem Tüftlerlabor?

Version 0.9.23

vom Flattr WordPress Plugin hat sich gestern auf die Server geschlichen. Das Update behebt einen Bug und fügt eine neue Einstellung hinzu. Der behobene Fehler hatte die Werte für 2 interne API Schlüssel weggeschmissen, sobald man den “Save Changes” Button gedrückt hatte, so dass man bei jeder Einstellungsänderung anschließend das Plugin neu autorisieren musste. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.
Die angesprochene neue Einstellung ist eine Option für das ein- bzw. ausschalten des Flattr-Buttons im RSS/Atom-Feed vom Blog. Das Feature wurde vielfach verlangt und hatte deswegen oberste Priorität in der Bearbeitungsliste.

Gleichzeitig ist es ab jetzt Standardverhalten, dass Warnhinweise bzw. Fehlermeldungen für den Feed-Button unterdrückt werden. Im Fehlerfall wird der Flattr-willige Besucher nicht auf die Flattr-Thing-Seite weitergeleitet, sondern auf den Beitrag im Blog, wo sich unter Umständen ebenfalls ein Flattr-Knopf befinden kann, der für eine Spende genutzt werden kann. Ich finde dieses Verhalten sinnvoller als das Anzeigen einer Fehlerseite.

Known Issues

Es gibt aktuell ein Problem mit der Auto-Submit-Mechanik. Mir ist zur Zeit noch unklar, ob das an den jüngsten API-Änderungen liegt oder ob der Fehler im Plugin-Code zu suchen ist. Das ist auf jeden Fall ein Thema, das für das nächste Update weit oben auf der Prio-Liste steht.

Allesblog#flattr#plugin#wordpress